Das Rollenspiel in einer Marktumgebung bietet viele Zähl-, Sortier- und Vergleichsmöglichkeiten. Birnen, Äpfel und Bananen müssen abgezählt und gewogen werden. Dazu gehört es Preise zu bestimmen, zusammen zu zählen und zu notieren. Weniger, mehr und gleichviel sind Werte, welche im und durchs Spiel sichtbar gemacht werden können.
Im Rollenspiel werden Tauschbeziehungen und einfache wirtschaftliche Regeln erlebbar gemacht. Was will der Kunde? Wieviel von welcher Ware will er?
Ein Marktstand muss ansprechend eingerichtet werden. Die Waren nach Themen, Oberbegriffen, Farben und/oder Formen sortiert. Dabei vergrössert sich automatisch der aktive und der passive Wortschatz.
Kinder können ganz frei wählen, was sie verkaufen möchten. Auch eine Bibliothek oder eine Ludothek sind denkbar. Weiter ist es auch möglich, dass Kinder ihre eigenen Verkaufsgegenstände anfertigen, Karten zeichnen, Kunstgegenstände erfinden usw. Dabei kommt auch der kreative Aspekt zum Zug.
Insbesondere mit der Spielumgebung "Wohnecke" lässt sich eine spannende Spiellandschaft kombinieren.
Die Spiel- und Lernumgebung rund um den "Bahnhof" bietet eine Fülle von verschiedenen Übungsfeldern. Mit dem Aufsatz "Auto" kann zum "Bahnhof" auch noch ein Zug oder ein Postauto aufgebaut werden.
Die Bank dient hier in erster Linie als Bürotisch, Schalter und oder Stuhl/Sitzbank im Wartesaal.
Beim Erstellen von Fahrkarten und Geld werden neben Kreativität und Grafomotorik auch der Umgang mit der Schere geübt. Das Falten eines Portemonnaies kann durch Folgen einer bildlichen Anleitung erlernt werden.
Im Reisebüro organisiert und berät die Reisefachfrau ihre Kunden. Sie macht Reisepläne und verkauft die dazu nötigen Fahrscheine. Je nach Entwicklungsstand können Kinder z. B. das Ziel der Reise auf den Fahrschein schreiben/abschreiben oder passende Informationen wie "Einfach-Retour" und/oder die Anzahl Reisenden ankreuzen.
Aus Ferienprospekten können Bilder ausgeschnitten und damit eigene Reisevorschläge zusammengestellt werden.
Die Spielumgebung kann mit den passenden Piktogrammen wie WC, Bus, Zug, Schliessfächer usw. ergänzt werden. Auch einzelne Schriftzüge/Überschriften passen in dieses Setting.
Das Theatertuch kann einfach mit zwei Dübelstäben über die ganze Breite der Bank gespannt werden. Dadurch entsteht eine kleine Bühne, welche von oben bespielt werden kann.
Diese Form eignet sich insbesondere für Hand- oder Stabfiguren. Diese können den Kindern zum Spielen angeboten oder auch selber, z.B. aus recyceltem Material wie Karton, Schachteln, alten Socken hergestellt werden.
Beim Aufführen von Theaterstücken mit Kleine-Welt-Figuren (z.B. Schleichtieren) empfiehlt es sich, auf das Theatertuch zu verzichten.
Bei beiden Varianten sind die Kinder aufgefordert, sich eine Geschichte auszudenken oder eine bekannte nachzuspielen. Sie müssen sich Gedanken über Rollen, Rollenverteilung, über die mögliche Handlung und den Ablauf der Geschichte machen.
Dazu gehört auch das Einrichten der Bühne mit passenden Requisiten, welche zur Verfügung stehen, von den Kindern selber hergestellt oder im und um den KG zusammengesucht werden.
Für diese Spielform ist es interessant, Zuschauer zu haben. Für diese müssen Sitzgelegenheiten aufgebaut und auch Eintrittskarten angefertigt werden.
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